Biologische Exkursionen, Teil I: Schaben +

Wie bitte? Hab’ ich mich verklickt? Falsches Blog?! Nein, schon richtig gelesen. Machen Sie es sich gemütlich, sitzen Sie bitte bequem.

Den ganzen Tag Bugs hinterher zu jagen kann schon sehr nervenaufreibend sein. So manch gestressten IT-ler verlangt es im Laufe eines harten Arbeitstages neben dem virtuellen Kammerjäger-Dasein schon auch ‘mal nach ein klein wenig Interaktion mit einem echten Lebewesen. Sicher, wir haben einen Hasen. Aber eben dieses Gefühl von Wärme, das eben nur im Umgang mit echten, aus Kohlenstoff-Einheiten aufgbauten Geschöpfen entsteht, muss man doch bei dem Langohr schmerzlich vermissen.

Lösung: ein echtes Haustier muss her! Pflegeleicht sollte es sein, anspruchslos und hübsch anzusehen, eben genau wie wir hier an der Software-Front. Die Überleitung vom Bug (Käfer) zur Schabe fällt mir unter biologischen Gesichtspunkten zugegebenermaßen nicht ganz so einfach, bestehen doch zwischen den beiden Insekten-Ordnungen sehr markante Unterschiede. Eine recht pragmatische Unterscheidungsmöglichkeit ist die Folgende: lässt sich das Tier leicht mit einem Schlag erlegen, so ist es ein Käfer. Muss man dagegen vom Bett springen und sich mit voller Wucht auf das Insekt stürzen, so muss es eine Schabe sein. Gesagt, getan: unser Büro ist ab sofort die neue Heimat für ein halbes Dutzend madagassischer Fauschaben der Art Gromphadorrhina portentosa. Wir wollen natürlich dass es den Tierchen bei uns gut geht. Sie sollen sich wohl fühlen. Ein eigenes kleines Terrarium bekommen. Nur das beste Essen: Salat, Bananen und natürlich bringen wir ihnen ab und an etwas von Addi mit. Für die biologisch Interessierten hier die harten Fakten:

Systematik

In diesem Sinne: schauen sie hier bald wieder vorbei wenn es wieder heisst “Biologie Unterricht mit Onkel Tom”.

Leave a Reply

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>